Geschichte des Rohrerhofes
Sanierung des Rohrerhauses
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Sanierung des Rohrerhauses

Die Sanierung des Rohrerhauses umfasste Bauarbeiten am eigentlichen Bauernhaus und am Nebengebäude, in welchem der Backofen und heute auch die Mühle untergebracht sind. Fachkundige Handwerker waren von Anfang an am Werk und konnten durch Fleiß und geschickte Hände eine gelungene Arbeit erstellen. Das sog. „Backofengebäude“ war in einem sehr schlechten baulichen Zustand und so mussten der gesamte Holzaufbau und teilweise auch die Natursteinmauern abgetragen werden. Das Gewölbe oberhalb des Backofen-Vorraums musste behutsam abgestützt und wiederaufgebaut werden. Der Holzaufbau wurde mit alten Brettern und Balken von anderen Gebäuden im Tal nach altem Muster wiederhergestellt. Das Dach wurde mit Lärchenschindeln eingedeckt und mit sog. „Schwerstangen“ und großen Steinen beschwert. Im Hauptgebäude, dem eigentlichen Bauernhaus, erfolgten verschiedene Arbeiten im Innen- und Außenbereich. Der Treppenaufgang zum Eingangsgeschoss wurde abgetragen und mit Natursteinen neu aufgemauert. Das Geländer der Außentreppe und des sog. „Söllers“ wurde mit alten Brettern nach ursprünglichem Muster wiederhergestellt. Fenster und Türen mussten teils saniert und teils auch ersetzt werden. Im Innenbereich wurden die meisten Bodenaufbauten entfernt und Fußbodenheizungen eingezogen. Die Bodenbeläge wurden je nach Zweckbestimmung der einzelnen Räume mit alten Brettern oder mit Natursteinplatten, dem sog. „Sarner Porphyr“ verlegt. Es wurde ebenerdig ein öffentliches WC errichtet, welches zudem behindertengerecht sein musste und bei dem die erforderliche Raumhöhe erst durch das Ausheben des Erdreichs erreicht wurde. An den Außenmauern im Keller- bzw. Eingangsgeschoss und an den Außenwänden aus Holz im Obergeschoss durften laut Denkmalamt keine Veränderungen vorgenommen werden. Das gesamte Obergeschoss wurde an den Außenwänden mit Holzfaserplatten gedämmt und nach oben zum kalten Dachboden hin mit brandschutzsicheren Dämmplatten abgedeckt. Zudem wurde eine neue Innentreppe ins Obergeschoss aus altem Holz errichtet, da die ursprüngliche Treppe den Sicherheitsvorgaben nicht mehr entsprach. In einer großen „Kammer“ wurde ein Seminarraum eingerichtet, bei dem die gesamte Technik im Bodenaufbau verlegt wurde. Daneben wurden Sanitäranlagen eingebaut, deren Wände in Trockenbauweise errichtet wurden. Die kleinen Fenster im Obergeschoss wurden laut altem Muster als Schiebefenster eingebaut. Das Hauptdach, welches schon vorher mit Holzschindeln abgedeckt war, wurde erneuert und die alten Schindeln durch neue ersetzt. Der gesamte Außenbereich und der Bauerngarten wurden beispielhaft mit dem Sarner Speltenzaun eingezäunt. Der Bauernteich neben der alten Trauerweide hingegen wurde mit dem Hexenzaun umgeben. Der Hofbereich wurde mit Schotter aufgeschüttet.


 
Aktuelle Infos
KunstAusstellung Brugger

foto_aussteller_kompAuch im Jahr 2011 stellen Notburga, Sabine und Johanna Brugger, sowie Hannes Tribus ihre Werke im Rohrerhaus aus.

Die Ausstellung wird am Samstag 6. August 2011 eröffnet und dauert bis zum 21. August 2011.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

Schatz schaugn (schatzln)

Dauerausstellung im Rohrerhaus

„Schåtz schaugn“ oder in Durnholz „schatzln“ war früher im Sarntal oft der Grund eines Besuches bei Nachbarn und Verwandten. Wenn die Frauen unter sich waren, wurden die Tiechlar der Tracht, vor allem die besonders schönen und seltenen, aus der Kommode geholt und zur Bewunderung ausgebreitet. Voller Stolz wurden auch die neuen Tiechlar, meist Geschenke im Laufe des Jahres, vorgeführt.

 

 

pdf Schotz schaugn

Rohrerhaus Veranstaltungen 2011

Auch im Jahr 2011 hat der Verein Rohrerhaus zahlreiche Veranstaltungen geplant. Hier ist ein kleiner Auszug. Details werden frühzeitig veröffentlicht.

 

 

pdf Veranstaltungen Rohrerhaus 2011

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